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Zu wenig Milch? Das kannst du tun.


Frischgebackene Mütter machen sich häufig Sorgen, ob sie genügend Muttermilch bilden. Wenn das Baby gesund ist und gut wächst, ist wahrscheinlich alles in Ordnung. Deine Brüste produzieren basierend auf Angebot und Nachfrage und wenn du dein Baby nach Bedarf stillst, wirst du von selbst die richtige Menge Milch bilden.

Es kann aber sein, dass dein Baby mal nicht satt wird, weil es gerade einen Wachstumsschub durchmacht. Häufig ist das zwischen dem 8. und 10. Lebenstag, mit 5 – 6 Wochen und zwischen dem 3. und 4. Monat der Fall. Das Baby verlangt dann sehr viel häufiger die Brust und kurbelt so auf natürliche Weise die Milchproduktion an. Clusterfeeding nennt sich dieses Phänomen.

Wenn das Baby nach der Stillmahlzeit zufrieden, der Stuhl weich und gelblich, die Windel ca. 6mal am Tag eingenässt ist (davon in den ersten 4 bis 6 Wochen min. 3mal mit Stuhl) und es einen glücklichen und zufriedenen Eindruck macht, ist es nicht nötig zusätzliche Säuglingsnahrung zu geben (was auch bedeuten würde, dass deine Milchmenge abnimmt, da weniger Nachfrage..)

Tipps wie du deine Milchmenge steigern kannst:
  • Häufigeres Anlegen: nach 24 Stunden häufigerem Anlegen hat sich die Milchproduktion der gesteigerten Nachfrage meist wieder angepasst.
  • Häufiger Seitenwechsel: Das Baby bei jeder Mahlzeit an beiden Seiten trinken lassen. Für eine noch bessere Entleerung beider Brüste, zwischen beiden Seiten mehrmals wechseln (Ping-Pong-Stillen).
  • Ausgedehnter Hautkontakt: Ausschüttung der Hormone Prolaktin und Oxytocin, was die Milchbildung begünstigt.
  • Um sich selbst kümmern: Achte auf eine ausreichende und ausgewogene Ernährung, trinke genügend und gönne dir Ruhepausen.
  • Abpumpen nach dem Stillen: für eine gründliche Entleerung der Brust, dadurch wird mehr Milch nachgebildet.
  • Brustmassagen vor und während dem Abpumpen
  • Häufiges Abpumpen während einer Stunde (Power Pumping)
Power Pumping

Beim Power Pumping wird das Clusterfeeding-Verhalten durch eine Milchpumpe imitiert, um deine Milchproduktion zu erhöhen. Diese Methode kann ich dir in folgenden Situationen helfen:

  • Wenn dein Baby einen Wachstumsschub durchmacht
  • Wenn du von deinem Baby getrennt bist und sich die Milchmenge durch den Stress reduziert
  • beim Prämenstruellen Rückgang der Muttermilchmenge
  • Wenn dein Baby zu früh geboren ist und du noch nicht stillen kannst, das Baby zu schwach zum Saugen und von dir getrennt ist. So kannst du deine Milchbildung aufrechterhalten.

Falls du normal stillst und deine Milchproduktion schnell ankurbeln möchtest, kannst du ebenfalls power pumpen.

Power Pumping mit der Milchpumpe – wie funktioniert das?

Ardo Alyssa ist die weltweit erste Milchpumpe mit einem automatischen Power Pumping Programm. Es ist ein vordefiniertes einstündiges Intervallpumpen, bestehend aus:

20 Minuten pumpen, 10 Minuten Pause, 10 Minuten pumpen, 10 Minuten Pause, 10 Minuten pumpen

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Durch die kurzen Pausen zwischen den Abpump-Sitzungen und jeder neuen Stimulation wird der Prolaktionspiegel (milchbildendes Hormon) angehoben und so die Milchbildung gefördert.

Während die Dauer der Abpump- und Pausenphasen bei der Alyssa Pumpe vordefiniert ist, kann die Einstellung von Vakuum und Zyklus jederzeit dem persönlichen Bedürfnis angepasst werden.

Falls du unsicher bist, ob du ein- oder mehrmals täglich eine Power-Pumping-Session einlegen sollst, kontaktiere am besten deine Hebamme oder Stillberaterin. Sie kann dir am besten sagen, welcher Rhythmus für deine Situation am besten geeignetsten ist.

Manchen Müttern gelingt es sehr schnell, mithilfe von Power Pumping ihre Milchmenge zu steigern, bei anderen dauert es bis zu zwei Wochen, bis sie eine Veränderung feststellen. Wichtig ist, dass du für dich den richtigen Weg findest und dich nicht verrückt machen lässt.